Immobilienkauf

Was sind Kaufnebenkosten?

Auch: Nebenkosten beim Immobilienkauf, Erwerbsnebenkosten

Zuletzt geprüft · Methodik

Definition

Zu den Kaufnebenkosten zählen in Österreich die Grunderwerbsteuer von 3,5 %, die Eintragungsgebühr für das Eigentumsrecht im Grundbuch von 1,1 %, bei einer Kreditfinanzierung die Pfandrechtseintragung von 1,2 % des Pfandbetrags, die Eingabengebühr, die Maklerprovision und das Honorar für Vertragserrichtung und Treuhandschaft durch Notar oder Rechtsanwalt.

Die gesetzlichen Posten stehen fest. Makler und Vertragserrichtung sind verhandelbar; für den Makler gilt beim Kauf ab 48.448,52 € Kaufpreis eine Höchstgrenze von 3 % plus 20 % Umsatzsteuer, für Notar oder Anwalt nennt oesterreich.gv.at rund 1 bis 3 % des Kaufpreises. Banken erwarten meist, dass Sie die Nebenkosten aus Eigenmitteln zahlen.

Rechenbeispiel 2026

Kaufpreis 400.000 €, Pfandbetrag 320.000 €, Makler 3 % plus USt, Vertragserrichtung 1,5 %: Die Kaufnebenkosten betragen 42.701 €, das sind 10,68 % des Kaufpreises.

Passender Rechner

Kaufnebenkosten-Rechner öffnen

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen: Kaufnebenkosten

Kosten, die beim Kauf einer Immobilie zusätzlich zum Kaufpreis anfallen: Grunderwerbsteuer, Grundbuchseintragung, Pfandrecht, Makler und Vertragserrichtung.

Kaufpreis 400.000 €, Pfandbetrag 320.000 €, Makler 3 % plus USt, Vertragserrichtung 1,5 %: Die Kaufnebenkosten betragen 42.701 €, das sind 10,68 % des Kaufpreises.